Pressemitteilung vom 18.01.2021: Schämt man sich der Reichsgründung vor 150 Jahren?

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18. Januar 2020/cb
 

Stuttgart. „Während wir 2020 mit Ludwig von Beethoven einen großen Sohn unseres Volkes öffentlich wirksam anlässlich seines 250. Geburtstags feierten, ist es einerseits ein Trauerspiel und andererseits eine Offenbarung, dass ein so bedeutendes Ereignis der deutschen Geschichte nicht gewürdigt wird“, ergänzt die sozialpolitische Fraktionssprecherin Dr. Christina Baum MdL. „Offenbar wollen die linksgrünen ‚Eliten‘ unsere positiven historischen Höhepunkte, auf die ein Volk zu Recht stolz sein kann, aus dem kollektiven Gedächtnis bewusst verdrängen, um seine Identitätsstiftung zu unterbinden. Alle sich auf den Nationalstolz unseres Volkes negativ auswirkenden vergangenen Ereignisse werden uns hingegen in ständiger Wiederholung regelmäßig präsentiert. Der Schuldkomplex der Deutschen muss schließlich genährt werden, denn ein seelisch geschwächter Untertan lässt sich leichter manipulieren und dirigieren. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir weiter als nur 70 Jahre zurückblicken, auf die positiven Entwicklungen Deutschlands schauen, uns auf unsere Stärken, auf unsere christlich-humanistisch geprägte Werten und Traditionen besinnen. Denn auch August Bebel erkannte bereits: ‚Nur wer die (vollständige) Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten!‘“

Der europapolitische Fraktionssprecher Emil Sänze MdL hat die fehlende Würdigung der Reichsgründung mit der Kaiserproklamation in Versailles am 18. Januar vor 150 Jahren kritisiert. „SPD-Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier befindet tatsächlich, ‚nach einer nationalen Feier der Reichsgründung verlangt heute niemand‘, denn: ‚Wir Deutschen stehen dem Kaiserreich heute so beziehungslos gegenüber wie den Denkmalen und Statuen von Königen, Kaisern und Feldherren aus dieser Epoche.‘  Vor 50 Jahren dagegen hatte Willy Brandt die Reichsgründung noch als ‚Werk Bismarcks, eines der großen Staatsmänner unseres Volkes‘ gewürdigt und einen Kranz am Grab des ersten Reichskanzlers in Friedrichsruh niederlegen lassen. ‚Die völkerrechtliche Kontinuität des Staates, der 1867 als Norddeutscher Bund gegründet und 1871 zum Deutschen Reich ausgedehnt wurde, ist trotz mehrfacher verfassungsrechtlicher Diskontinuität gegeben‘, stellte der Staatsrechtler Dietrich Murswiek klar. Jede normale Nation auf der Welt würde mit Stolz ihren 150. Geburtstag zur Gründung ihrer Staatlichkeit gebührend feiern. Aber Deutschland, das seine Vergangenheit immer öfter als Kausalkette aufeinanderfolgender verhängnisvoller Irrtümer begreift, scheint nochmal nicht mehr 1949, sondern erst 1990 in die Weltgeschichte eingetreten zu sein. Gemeinsam mit der absurden EU-Glorifizierung ergibt sich eine Geschichtsvergessenheit, eben nicht mehr der Einheit, Freiheit und Unabhängigkeit des deutschen Volkes zu gedenken, sondern unterwürfig nach Brüssel zu katzbuckeln. ‚Gemessen an den Eigentumsrechten, der Grundvoraussetzung einer florierenden Wirtschaft, war das Kaiserreich ohne Zweifel der freieste Staat der deutschen Geschichte‘, bilanzierte der Historiker Bruno Bandulet. Daran soll und muss man sich erinnern!“ 

(394 Wörter | 3083 Zeichen. Die Veröffentlichung der Pressemitteilung ist honorarfrei. Um Zusendung eines Belegexemplars bevorzugt als PDF per E-Mail wird gebeten. Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte die Pressestelle der AfD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg unter der E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.)

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Dr. Christina Baum, MdL

Dr. Christina Baum ist:
Mitglied Ausschuss für Soziales und Integration
Leiterin Arbeitskreis Soziales und Integration
stellv. Mitglied Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
stellv. Mitglied Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

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