Pressemitteilung vom 09.07.2020: Abtreibungszwang für junge Ärzte – Gewissensfreiheit bald passé?

geschrieben von
Artikel bewerten
(0 Stimmen)
titel5
 

09. Juli 2020/cb

Dr. Christina Baum MdL: Abtreibungszwang für junge Ärzte – Gewissensfreiheit bald passé?

Ehrfurcht vor dem Leben oder Karriere: Junge Ärzte müssen sich entscheiden – Das 2400 Jahre gültige ärztliche Ethos soll abgeschafft werden.

Stuttgart. Die sozialpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Dr. Christina Baum MdL ist entsetzt über die neueste Idee der Landesregierung. Die jungen Ärzte sollen sich verpflichten, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen, wenn sie an einer Uniklinik arbeiten wollen. „Das kann doch nur ein schlimmer Alptraum sein“, Baum empört. Die jungen Ärzte sollen gezwungen werden, gegen das eigene Gewissen zu handeln. Dieser Vorstoß ist völlig indiskutabel, da menschenrechtsverletzend.

Die Gewissensfreiheit ist ein menschliches Grundrecht

Laut Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention, müssen Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit für jedermann gewährleistet sein. Das Europäische Parlament hatte 2010 eigens in einer Resolution die Garantie auf Gewissensfreiheit im medizinischen Sektor festgehalten. Dort heißt es unter Punkt 1: „No person, hospital or institution shall be coerced, held liable or discriminated against in any manner because of a refusal to perform, accommodate, assist or submit to an abortion, the performance of a human miscarriage, or euthanasia or any act which could cause the death of a human foetus or embryo, for any reason.“

Für die Landesregierung scheint das alles kein Problem zu sein. Sie plant immer weitere Eingriffe in die Freiheitsrechte der Bürger, in diesem Fall der angehenden Ärzte. Dabei beruft sie sich auf die Verantwortung der Versorgung in diesem Bereich. Mit anderen Worten: man schränkt die Gewissensfreiheit der Absolventen einfach ein und schon ist das Problem gelöst. Es ist typisch für diese Landesregierung. Das komplexe Thema ist ihr zu komplex. Und deshalb wird kurzerhand das 2400 Jahre gültige ärztliche Ethos per Zwang abgeschafft.

„Ein liberal-demokratischer Staat, den die Bundesrepublik vorgibt zu sein, täte gut daran, die Menschenrechte ohne Wenn und Aber zu achten. Einen Arzt, der diesen Beruf ergriffen hat, um Menschenleben zu retten, zwingen zu wollen, zu töten, kann nur einem kranken Hirn entsprungen sein.“ kommentiert Baum abschließend.


(318 Wörter | 2242 Zeichen. Die Veröffentlichung der Pressemitteilung ist honorarfrei. Um Zusendung eines Belegexemplars bevorzugt als PDF per E-Mail wird gebeten. Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte die Pressestelle der AfD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg unter der E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.)

fuß5

 
 
Dr. Christina Baum, MdL

Dr. Christina Baum ist:
Mitglied Ausschuss für Soziales und Integration
Leiterin Arbeitskreis Soziales und Integration
stellv. Mitglied Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
stellv. Mitglied Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Schreibe einen Kommentar

HTML Zeichen sind erlaubt