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15.01.2019 - Leserbrief: Politische Radikalisierung feststellbar

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Leserbrief zu „Gewalt verurteilt“ (FN, 9. Januar)

Nun ist es soweit. Ein Bundestagsabgeordneter einer demokratisch gewählten Partei wird brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt. Der Staat ist nicht mehr in der Lage, seine Bürger zu schützen. Dies ist aber eine seiner wichtigsten hoheitlichen Aufgaben.

Schon seit längerem ist eine politische Radikalisierung feststellbar, die sich nicht mehr nur in der Sprache äußert.

Zweimal wurde bereits mein Büro in Tauberbischofsheim angegriffen. Verantwortlich für diese Radikalisierung der politischen Auseinandersetzung sind alle Politiker, Vereine, Institutionen und viele Medien, die Teile der Bevölkerung gegen demokratisch gewählte Volksvertreter (auf)hetzen, – aber auch Gastwirte und Hotelbesitzer, die AfD-Politiker rausschmeißen, freiwillig oder aufgrund des äußeren politischen Drucks !

Alle meine Landtagskollegen kommen aus dem bürgerlichen Milieu und haben vorher in angesehenen Berufen gearbeitet. Zehn Landtagsabgeordnete besitzen einen Hochschulabschluss und fünf davon haben promoviert. Was sind das für Methoden, normale Bürger zu diskreditieren, zu stigmatisieren (kennzeichnen) und auszugrenzen ?

Ich persönlich habe diese Methoden am eigenen Leib erlebt, in der „sozialistischen“ deutschen Diktatur. Und erlebe sie nun ein zweites Mal. Jeder Bürger sollte sich überlegen, wie lange er bei dieser bedenklichen Entwicklung noch zusehen und schweigen möchte.

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 15.01.2019

Dr. Christina Baum, MdL

Dr. Christina Baum ist:
Mitglied Ausschuss für Soziales und Integration
Leiterin Arbeitskreis Soziales und Integration
stellv. Mitglied Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
stellv. Mitglied Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

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