meine Leserbriefe

22.08.2015 - Leserbrief: Schäden nicht absehbar

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Leserbrief zum Artikel "Jäger gegen Windenergieanlagen im Wald" (FN 18. August)

Der Hohn dabei ist, dass man diese gewaltige und unwiederbringliche Zerstörung unserer Natur und unserer Umwelt zu einer "Klimarettungsaktion" deklariert und somit zu einer "Naturschutzmaßnahme" erklärt. Mehr Schizophrenie geht bald wirklich nicht mehr!

Herrn Thomas Schreiner, der in seinem Bericht auf die Komplexität dieses Ökosystems hinweist, möchte ich hiermit meinen ausdrücklichen Dank aussprechen. Es ist überhaupt noch nicht abzusehen, welche nachfolgenden Schäden durch diese menschengemachten, besser gesagt, politikergemachten, Eingriffe entstehen.

Und dabei stellt jedes weitere Windrad eine Gefahr für unsere Stromversorgung dar, denn es führt dazu, dass in windintensiven Zeiten viel zu viel Energie in die Netze geleitet wird, so dass diese überlastet werden und man gar nicht weiß, wohin mit dem "Abfallstrom". Das Hauptproblem einer Grundlast-Versorgung für die Zeiten, wenn weder Wind weht noch Sonne scheint, wird mit keinem einzigen weiteren Windrad gelöst. Doch zu diesem Verständnis braucht man ein gewisses Maß an Kenntnis in den Naturwissenschaften, über das anscheinend die meisten Politiker nicht mehr verfügen.

Ich möchte jeden Bürger auffordern, sich bei einem Sonntagsspaziergang einmal anzuschauen, in welchem Ausmaß durch die verfehlte Energiepolitik von Frau Merkel & Co. Naturzerstörung betrieben wird. Von den gesundheitlichen Schäden für die Anwohner, die bisher noch in keinster Weise eruiert wurden, will ich gar nicht erst sprechen.

Bürgerbegehren, Bürgerproteste, Bürgergespräche - leere Phrasen, die den Menschen Demokratie vorgaukeln sollen. In Wahrheit wird dieses "Vorzeige-Energiewende-Projekt" "von oben" durchgedrückt ohne Rücksicht auf Verluste, einzig und allein einer Ideologie geschuldet.

Die AfD tritt seit ihrer Gründung für die Abschaffung des EEG ein und der Kreisverband Main-Tauber wird sich für den Erhalt unserer Natur und somit gegen den weiteren Ausbau der Windenergie in unserem lieblichen Taubertal aussprechen; und dies ausschließlich aus eigener und fester Überzeugung und nicht, um Wählerstimmen zu gewinnen.

Dr. Christina Baum, MdB

Dr. Christina Baum ist:
 
Mitglied des 20. Deutschen Bundestag

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