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19.08.2015 - Leserbrief: Die bestehenden Gesetze müssen eingehalten werden

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Leserbrief zu "Ursache für Flüchtlingselend liegt im Kolonialismus" (FN 3. Juli)

Doch die Bevölkerung erkennt langsam aber sicher die Methode dahinter, so dass die Wirkung der "Nazikeule" immer mehr verpufft. Herr Adam, ehemaliger Bundessprecher der AfD, sagte dazu: "Als rechts gilt heute, wer einer geregelten Arbeit nachgeht, seine Kinder pünktlich zur Schule schickt und der Ansicht ist, dass sich der Unterschied von Mann und Frau mit bloßem Auge erkennen lässt." Dieser Definition kann ich allerdings vollumfanglich zustimmen!

Seit 100 Jahren ohne Kolonien

Deutschland hat nun seit fast 100 Jahren keine Kolonien mehr und ganz sicher auch keinen Einfluss auf das Wirken von multinationalen Unternehmen.

Wir sind also ausnahmsweise mal nicht schuld am Elend dieser Länder.

Deutschland leistete zum Beispiel 2013 Entwicklungshilfe von 14,06 Milliarden US Dollar. Es geht auch überhaupt nicht darum, dass Privilegien der Überflussgesellschaften gefährdet sind, sondern um die Sicherheit der Bevölkerung in Deutschland und Europa.

Es gibt in unseren Großstädten immer mehr " No-Go-Areas", so genannte rechtsfreie Räume, in die sich nicht einmal mehr die Polizei wagt. Der Verfassungsschutzpräsident hält radikale Islamisten für die "größte Gefahr für Deutschland".

Deshalb appelliere ich bezüglich des ungezügelten Flüchtlingsstroms an die Einhaltung bestehender Gesetze, nicht mehr und nicht weniger. Dies allerdings sollte überparteilicher Konsens sein!

Im übrigen strebt die AfD unter ihrer neuen Vorsitzenden nicht nach irgendwelchen Koalitionspartnern, sondern nach eigenen Mehrheiten, weil wir uns für die Belange unserer Bevölkerung einsetzen werden.

In einem Punkt muss ich Ihnen allerdings recht geben: Der AfD-Abgeordnete verwechselte anscheinend koscheres mit halal Essen. Man möge es ihm verzeihen, denn schließlich gehörten beide Begriffe bis vor kurzem noch nicht zu unserem üblichen Sprachgebrauch.

Dr. Christina Baum, MdB

Dr. Christina Baum ist:
 
Mitglied des 20. Deutschen Bundestag

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