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07.10.2014 - Leserbrief: Hilfe vor Ort ist der richtige Weg

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LESERBRIEF ZUM BERICHT "DAS SIND MENSCHEN WIE DU UND ICH" (MITTWOCH, 1. OKTOBER)

Frau Sommer irrt mit ihrer Behauptung. Es sind eben nicht Menschen wie du und ich, sondern Menschen aus einem komplett anderen Kulturkreis mit vollständig anderen Werten.

Diese Werte wurden ihnen von klein auf vermittelt und sind in ihrem Kopf fixiert.

All diese unserer Gesellschaft "bereichernden Werte" bringen diese Menschen mit hierher. Was sonst noch in ihren Köpfen vorgeht, weiß niemand.

 Niemand kann prüfen, wer sie sind und woher sie kommen. Vor diesen Tatsachen die Augen zu verschließen, halte ich für verantwortungslos und sehr gefährlich.

Erlauben Sie mir deshalb bitte, dass ich mir große Sorgen um unsere innere Sicherheit mache und diese auch ausspreche, wenn ich lese, wie viele und vor allem junge Männer hier bei uns Asyl suchen.

Diese 51 jungen, gesunden Männer in Tauberbischofsheim würden dringend in ihrer Heimat im Kampf gegen den Terror und die Gewalt gebraucht. Doch sie lassen ihre Frauen, Kinder und Alten im Stich, um es sich hier bequem zu machen. Darüber sollten Sie mal nachdenken, Frau Sommer!

Wie viele Kriegsschauplätze gibt es momentan auf der Welt, 50, 100 oder noch mehr? Überall dort herrscht Leid und Elend. Etwa zwei Drittel der Menschheit lebt nach unserem Maßstab in Armut. Sollen wir sie alle aufnehmen? Ich war bis vor kurzem ein begeisterter Anhänger unseres grenzfreien Europas. Doch unsere jetzigen Erfahrungen sagen uns, dass es ein Traum und eine Illusion war. Wir ziehen durch die offenen Grenzen Menschen an, die in ihren Ländern bleiben sollten, um dort politische Veränderungen herbeizuführen. Nur so kann man der Gesamtbevölkerung in ihren Heimatländern helfen. Die Aufnahme Einzelner bringt in keinster Weise eine Problemlösung. Deutschland sollte sich am Aufbau heimatnaher Schutzzonen in kulturverwandten Regionen beteiligen. Damit könnten wir echte Hilfe für eine breite Masse, vor allem auch für Frauen und Kinder, leisten.

Ich möchte ausdrücklich noch der Familie Sommer meinen großen Respekt und meine Anerkennung für ihre Arbeit in Tansania aussprechen. Hilfe vor Ort ist der richtige Weg. Die massenhafte Aufnahme von Asylanten in unserem Land ist es nicht.

Dr. Christina Baum, MdL

Dr. Christina Baum ist:
Mitglied Ausschuss für Soziales und Integration
Leiterin Arbeitskreis Soziales und Integration
stellv. Mitglied Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
stellv. Mitglied Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

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