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25.02.2015 - Leserbrief: Wahre Werte vermitteln

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Doch der wirkliche Hintergrund wird verschwiegen. Es ist die Umsetzung der Gender Ideologie, deren Kernaussage die Negierung des von der Natur vorgegebenen biologischen Geschlechtes ist.

 

Wir Menschen werden nach dieser Ideologie unabhängig von unseren äußeren Geschlechtsmerkmalen als geschlechtslose Wesen geboren und entfalten erst durch den Einfluss der Gesellschaft unsere persönliche sexuelle Orientierung. Und genau aus diesem Grunde sollen unseren Kindern bereits in der Schule alle möglichen ausgefallenen sexuellen Praktiken vermittelt werden, so dass die normale Sexualkunde zu einem Pornographie-Unterricht verkommt. Hochsensible, intime Erlebnisse, wie z. B. "das erste Mal Sex" sollen öffentlich vor der Klasse referiert werden. Die klassische Familie: Mutter - Vater - Kinder, kommt in diesem Bildungskonzept so gut wie gar nicht mehr vor.

In einer Entwicklungsphase unsere Kinder, die selbst ohne solche Einflüsse bereits sehr schwierig ist, nehmen wir physischen und psychischen Schaden der Kinder in Kauf, um den Interessen einer Minderheit der Bevölkerung im Namen der Toleranz gerecht zu werden.

Wer weiß übrigens, das mit Kabinettsbeschluss der Bundesregierung bereits 1999 die Einführung von "Gender Mainstreaming" als durchgängiges Leitprinzip von Regierungshandeln still und heimlich bestimmt wurde?

Auch alle Medien, die sonst über jede noch so unwichtige Kleinigkeit berichten, ignorierten das Thema bis vor kurzen vollkommen. Selbst die CDU-Wahlkämpfer am Infostand in Bad Mergentheim anlässlich der Europawahl hatten keine Ahnung, was Gender Main Streaming bedeutet, obwohl es seit ewigen Zeiten bereits in ihrem Wahlprogramm steht.

Es gibt inzwischen Gender-Beauftragte, Gender- Lehrstühle und vieles mehr, das Unsummen von Steuergeldern für eine haarsträubende Ideologie verzehrt, die in ihrer Anmaßung der Leugnung der biologischen Identität der Menschen Ausdruck der Dekadenz und des moralischen Verfalls einer Gesellschaft darstellt.

Deshalb wird "Gender Mainstreaming" und deren finanzielle Förderung von der AfD abgelehnt. Die CDU Nordwürttemberg hat sich inzwischen erfreulicherweise dieser Forderung der Ablehnung des Genderismus angeschlossen - ein Hoffnungsschimmer ! Manchmal setzt sich eben doch Verstand gegenüber der Macht durch.

In der Schule sollten meiner Meinung nach endlich wieder wahre Werte vermitteln werden und dazu gehört, dass ein durch Mann und Frau in Liebe gezeugte Kinder das größte Glück dieser Erde bedeuten.

Die Realität aller anderen Formen des Zusammenlebens werden den Jugendlichen ganz sicher im Laufe ihres Lebens auch ohne schulische Indoktrination bewusst werden.

Dr. Christina Baum, MdL

Dr. Christina Baum ist:
Mitglied Ausschuss für Soziales und Integration
Leiterin Arbeitskreis Soziales und Integration
stellv. Mitglied Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
stellv. Mitglied Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

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