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31.05.2021 - Leserbrief: Möglicherweise gesundheitliche Risiken

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Leserbrief zu „Bis zu 450 000 neue 5G Sendeanlagen nötig“ (FN, 27. Mai)

Wie üblich werden in diesem Artikel blumig die Vorteile der Digitalisierung durch 5G angepriesen, um sie dem zu großen Teilen unwissenden Volk schmackhaft zu machen.

Auf die möglicherweise hohen gesundheitlichen Risiken für Mensch und Tier und die völlig unbekannten Schäden auch für die Pflanzen wird mit keinem Wort hingewiesen. Doch eines kann man darin lesen: es geht um lukrative Geschäftsmodelle. Was zählt da schon der Mensch?

Und die verantwortlichen Kreisräte nicken alles ab, obwohl ich sie bei der Sitzung am 31. März diesen Jahres ausführlich auf die Gefahren aufmerksam machte. Bei der Abstimmung gab es nur zwei Gegenstimmen – die von der AfD.

Ich zitierte wesentliche Sätze aus einem hochoffiziellen Papier des wissenschaftlicher Dienstes des Europäischen Parlaments. Die Entgegnungen einiger Kreisräte darauf waren von einem so niedrigen Niveau, dass es mir die Sprache verschlug. Man verglich doch tatsächlich diesen 5G Ausbau mit der Erfindung der Eisenbahn. Um es für alle noch mal ganz deutlich zu sagen: Dieser 5G Strahlung kann sich niemand nirgendwo entziehen. Sie wirkt 24 Stunden auf unseren Organismus ein – ohne Pause, ohne Erholung.

Wie bei der „Corona-Impfung“ wird auch in diesem Fall unser altbewährtes Vorsorgeprinzip vollkommen über Bord geworfen. „Wir wollen keine Versuchskaninchen sein“, heißt es in einem Brief, den ich hocherfreut vor einigen Tagen von einer Bürgerinitiative erhielt.

Sie fordern die Beibehaltung von 4G bis zu einem Unbedenklichkeitsnachweis von 5G und den schnellen Ausbau des Glasfasernetzes. Das ist genau der richtige Weg, denn auch das EU-Papier erklärt eindeutig, dass die Glasfaserversorgung nicht nur sicherer ist sondern auch effektiver als 5 G eine Datenübertragung ermöglicht.

Interessant ist in diesem Artikel noch der Hinweis zur Smart City. In der Smart City Charta (von 2017!) wird beschrieben, wie die digitale Transformation in den Kommunen nachhaltig gestaltet werden soll. Die Charta dient der Verwirklichung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Zu lesen ist dort in der Vision von der Abschaffung der Wahlen und Privateigentum als Luxus. Liebe Bürger, informiert Euch, werdet eigeninitiativ und nehmt Eure Zukunft selbst in die Hand.

Auf „die da oben“ könnt Ihr schon lange nicht mehr vertrauen.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 31.05.2021

Dr. Christina Baum, MdL

Dr. Christina Baum ist:
Mitglied Ausschuss für Soziales und Integration
Leiterin Arbeitskreis Soziales und Integration
stellv. Mitglied Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
stellv. Mitglied Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

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