Staatsschutz ermittelt: Morddrohung gegen AfD-Abgeordnete

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Zum wiederholten Mal wird die baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete Christina Baum Opfer krimineller Attacken: Mit der unverhohlenen Todesdrohung vor ihrer Zahnarztpraxis ist eine neue Qualität der Bedrohung erreicht

Unbekannte Täter bedrohen die AfD-Politikerin Christina Baum, Landtagsabgeordnete in Baden-Württemberg, mit dem Tod. In der Nacht zum Mittwoch haben die bislang unbekannten Täter ein Holzkreuz mit der Aufschrift »Nazihure Baum, nach dir kräht bald kein Hahn mehr, gestorben am 31.12.2019« vor der Praxis der Zahnärztin aufgestellt. Der Staatsschutz ermittelt.

Die Polizei in Heilbronn bestätigt den Vorfall, die Hintergründe seien aber noch völlig unklar, heißt es. Auch einen konkreten Verdacht habe man noch nicht. Die Staatsanwaltschaft Mosbach und die Kriminalpolizei Heilbronn haben die Ermittlungen aufgenommen.

Baum gab den anderen Parteien eine Mitschuld an der Drohung: »Der Hass unserer politischen Gegner trägt Früchte«, schreibt die AfD-Politikerin auf ihrem ›Facebook‹-Account:

Link zum ›Facebook‹-Post

Bereits im Oktober wurde das Büro der AfD-Landtagsabgeordneten Baum in Tauberbischofsheim attackiert. Die Täter warfen laut Polizei Steine und Einmachgläser gefüllt mit roter Farbe gegen das Gebäude. Dabei entstand erheblicher Sachschaden. Über die Verursacher ist bislang immer noch nichts bekannt.

»Die Saat des Hasses, die von Regierungen und Altparteien gegen die AfD verbreitet wird, geht in erschreckender Weise auf. Diese Morddrohung gegen Christina Baum ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Immer häufiger kommt es zu Angriffen auf Vertreter der AfD. Wurden anfangs Büros und Veranstaltungen der AfD angegriffen, geht es jetzt offenbar auch gegen Leib und Leben von AfD-Politikern. Solche Morddrohungen sind die Folge, wenn zum Beispiel im ›ZDF‹ bei Maybrit Illner ein Talkgast sagen darf, dass AfD-Mitglieder ihr Recht auf Menschsein verwirkt hätten, ohne dass die Moderatorin dem widerspricht oder ihn der Sendung verweist. Ich fordere die Altparteien und Teile der Medien nachdrücklich auf: Stoppen Sie ihren Hass und ihre Hetze gegen die AfD«, erklärte AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen.

Wie der Deutschland Kurier berichtete, ergab eine aktuelle Anfrage der AfD an das Bundesinnenministerium, dass keine andere im Bundestag vertretene Partei so häufig Opfer von Straftaten wurde wie die AfD. Auch im dritten Quartal dieses Jahres – wie in den beiden vorherigen– wurde die Oppositionspartei erneut am häufigsten Opfer politischer Gewalt. Von 52 Angriffen auf Parteibüros und Parteieinrichtungen entfielen 26 Attacken auf die AfD.

© deutschland-kurrier.org

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